<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description></description><title>Initiative "Pogrom 91"</title><generator>Tumblr (3.0; @pogrom91)</generator><link>http://pogrom91.tumblr.com/</link><item><title>Zeitschrift von Rassismus Toetet mit Text der Initiative Pogrom 91 - Antirassistische Aktionstage 11. bis 18. Mai 2013</title><description>&lt;img src="http://rassismus-toetet.de/files/2012/04/rassismus_toetet_15.jpg" width="400" alt="Bild" style="float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 20px;"/&gt;&lt;p&gt;In dieser Woche lohnt sich der Weg zum Zeitungskiosk, denn am gestrigen Donnerstag, den 02. Mai, erschien die neueste Ausgabe der Wochenzeitung &lt;a href="http://jungle-world.com/"&gt;Jungle World&lt;/a&gt; mit einem Extra: einer 24-seitigen Beilage der Kampagne &lt;a href="http://rassismus-toetet.de/"&gt;&amp;#8220;Rassismus tötet!&amp;#8221;&lt;/a&gt;. Die Zeitschrift erscheint mit einer Gesamtauflage von 60.000 Exemplaren und liegt auch der Monatszeitung &lt;a href="http://www.graswurzel.net/"&gt;Graswurzelrevolution&lt;/a&gt; bei. Von der Initiative „Pogrom 91“ wurde der Text „Versteinertes Versagen – Tür zu“ abgedruckt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit der Zeitschrift mobilisiert die Kampagne &amp;#8220;Rassismus tötet!&amp;#8221; für ihre &lt;a href="http://rassismus-toetet.de/?page_id=2333"&gt;Antirassistischen Aktionstage&lt;/a&gt;, die in Leipzig, Erfurt, Nürnberg und Berlin veranstaltet werden. Auf Stadtrundgängen, Kundgebungen, Vorträgen, Diskussionen und Workshops geht es u.a. um die rassistische Asylpolitik in Deutschland, Antiziganismus, die Unterbringung von Asylsuchenden in Lagern und Rassismus im Alltag. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anschließend an die Aktionstage finden am 25. Mai zwei bundesweite antirassistische Demonstrationen in Berlin und Solingen statt. Die Initiative &lt;a href="http://www.fightracismnow.net/call/"&gt;&amp;#8220;Fight Racism now!&amp;#8221;&lt;/a&gt; ruft in Berlin zu einer Demo anlässlich des 20. Jahrestages der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl auf, parallel wird in Solingen an den rassistischen Mordanschlag von 1993 erinnert. Die Kernforderungen von &amp;#8220;Fight Racism now!&amp;#8221; lauten: „Alle Abschiebungen sofort stoppen! Residenzpflicht abschaffen! Alle Lager sofort schließen!“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://issuu.com/pogrom91/docs/rassismus_to_tet__zeitung"&gt;Hier&lt;/a&gt; kann die Zeitschrift online gelesen und heruntergeladen werden. &lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/49463593692</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/49463593692</guid><pubDate>Thu, 02 May 2013 23:56:00 +0200</pubDate></item><item><title>Vor 20 Jahren - Nazis ermordeten Mike Zerna in Hoyerswerda</title><description>&lt;p&gt;Vor 20 Jahren wurde in Hoyerswerda der 22jährige Mike Zerna von Nazis ermordet. Spiegel Online hat aus diesem Anlass einen &lt;a href="http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahren-mike-zerna-wird-in-hoyerswerda-zusammengeschlagen-video-1258562.html"&gt;Originalbeitrag&lt;/a&gt; aus dem Jahr 1993 veröffentlicht:&lt;/p&gt;

&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahren-mike-zerna-wird-in-hoyerswerda-zusammengeschlagen-video-1258562.html"&gt;&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/9b78ee380c01a4561857d0ba280bc269/tumblr_ml6yfxG5fj1qmed2fo1_1280.jpg" alt="Mike Zerna"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/Vor-20-Jahren-ermordeten-Nazis-Mike-Zerna-in-Hoyerswerda"&gt;Hier&lt;/a&gt; weiterlesen.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/47943024283</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/47943024283</guid><pubDate>Sun, 14 Apr 2013 12:34:00 +0200</pubDate></item><item><title>Demo in Muenchen zum Auftakt des NSU-Prozesses am 13. April 2013</title><description>&lt;center&gt;&lt;p&gt; &lt;a href="http://nsuprozess.blogsport.de/"&gt;&lt;img src="http://nsuprozess.blogsport.de/images/banner_gro.jpg" alt="Banner"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Aufruf zur Demonstration wird gefordert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bekämpfen wir gemeinsam Rassismus in Gesellschaft, Politik und Institutionen!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Entschädigung für die rassistischen und diffamierenden polizeilichen Ermittlungen!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schonungslose Aufklärung der Verstrickung von Geheimdiensten und Polizeibehörden!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verfassungsschutz abschaffen!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Ermittlungen zur Aufklärung des Attentats von 1980 in München!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Abschaffung aller rassistischen Gesetze – kein Mensch ist illegal!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;Für eine rassismusfreie, solidarische Gesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den vollständigen Aufruf auf Deutsch und in zahlreiche anderen Sprachen findet ihr hier: &lt;a href="http://nsuprozess.blogsport.de/aufrufe/"&gt;nsuprozess.blogsport.de/aufrufe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://nsuprozess.blogsport.de/plugins/audio-player/player.swf" width="290" height="24" id="audioplayer1"&gt;&lt;param name="movie" value="http://nsuprozess.blogsport.de/plugins/audio-player/player.swf"&gt;&lt;param name="FlashVars" value="playerID=1&amp;amp;bg=0xf8f8f8&amp;amp;leftbg=0xeeeeee&amp;amp;lefticon=0x666666&amp;amp;rightbg=0xcccccc&amp;amp;rightbghover=0x999999&amp;amp;righticon=0x666666&amp;amp;righticonhover=0xffffff&amp;amp;text=0x666666&amp;amp;slider=0x666666&amp;amp;track=0xFFFFFF&amp;amp;border=0x666666&amp;amp;loader=0x9FFFB8&amp;amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnsuprozess.blogsport.de%2Fimages%2Finterview.mp3"&gt;&lt;param name="quality" value="high"&gt;&lt;param name="menu" value="false"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Interview mit Radio [Z] (Nürnberg)&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Aus zahlreichen Städten, darunter Berlin, Leipzig und Dresden, fahren Busse zur Demonstration nach München, bundesweit wird es Zugtreffpunkte zur gemeinsamen Anreise mit der Bahn geben. Eine Übersicht zu Zugtreffpunkten und Bussen findet ihr hier: &lt;a href="http://nsuprozess.blogsport.de/anreise/"&gt;nsuprozess.blogsport.de/anreise&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/47394498914</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/47394498914</guid><pubDate>Sun, 07 Apr 2013 22:24:00 +0200</pubDate></item><item><title>Initiative Pogrom 91 auf facebook</title><description>&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/06/Facebook.svg/200px-Facebook.svg.png" alt="Bild" style="float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 20px;"/&gt;&lt;p&gt;
Die Initiative &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; hat es nach über zwei Jahren auch zu einer eigenen facebook-Seite geschafft. Neuigkeiten zur Arbeit der Gruppe gibt es ab sofort hier: &lt;a href="http://www.facebook.com/hoyerswerda.1991."&gt;http://www.facebook.com/hoyerswerda.1991.&lt;/a&gt; Nachrichten zu den Themen Hoyerswerda, Rassismus und Asylpolitik in Deutschland gibt es weiterhin auch auf unserem Twitter-Account &lt;a href="https://twitter.com/InitiativeP91"&gt;@InitiativeP91&lt;/a&gt;. Nachdem unsere Internetseite wochenlang abgeschalten war, ist auch &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com"&gt;http://pogrom91.tumblr.com&lt;/a&gt; wieder online. Tumblr hatte unsere Seite vom Netz genommen, offensichtlich ein Versehen, denn nach einigen Mails haben wir die Seite nun zurück.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/46329051194</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/46329051194</guid><pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:47:22 +0100</pubDate></item><item><title>Versteinertes Versagen - Tuer zu!</title><description>&lt;p&gt;21 Jahre nach den pogromartigen Ausschreitungen gegen die Wohnunterkünfte von Asylsuchenden und VertragsarbeiterInnen soll nun in Hoyerswerda ein dauerhaftes Denkmal an die rassistische Gewalt entstehen. Anstatt jedoch an die Betroffenen von damals zu erinnern und sich einer kritischen Aufarbeitung und der eigenen Rolle zu widmen, lässt sich die Stadt eine „Offene Tür“ als Symbol für ihre „Gastfreundschaft“ zimmern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hoyerswerda kann ein positives Presseecho derzeit gut gebrauchen. Seit Monaten steht die Stadt einmal mehr auf Grund nicht abreißender Übergriffe auf alles, was irgendwie links scheint, &lt;a href="http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46410.html"&gt;im Fokus der Öffentlichkeit&lt;/a&gt;. Spätestens nachdem ein junges Pärchen im Oktober nach einem „Hausbesuch“ von etwa 15 Neonazis aus der Stadt &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/35804298969/nach-naziangriff-in-hoyerswerda-kein-polizeischutz-f-r-b"&gt;flüchten musste&lt;/a&gt;, weil die Polizei sie  nach eigener Auskunft nicht schützen konnte, fühlen sich Einige in die 90iger Jahre zurückversetzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/versteinertes-versagen"&gt;Hier&lt;/a&gt; weiterlesen.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/42868083700</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/42868083700</guid><pubDate>Mon, 11 Feb 2013 22:42:41 +0100</pubDate></item><item><title>Kritik an Entscheidung des Stadtrats zu Denkmal an 1991 in Hoyerswerda</title><description>&lt;p&gt;Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Hoyerswerda einen Wettbewerb für den Entwurf eines Denkmals an 1991 ausgeschrieben. Auch die Initiative „Pogrom 91“ &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/34657052192/denkmal-von-pogrom-91"&gt;beteiligte sich daran&lt;/a&gt;. Weil sich die Gruppe seit zwei Jahren mit dem Thema 1991 beschäftigt, wird darüber wieder in Hoyerswerda diskutiert, nachdem das rassistische Pogrom von 1991 in der Stadt in Vergessenheit geraten war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Stadtrat von Hoyerswerda entschied sich für die Umsetzung des Entwurfs „Offene(s) Tür (Tor)“. Die Stadt schrieb dazu auf &lt;a href="http://www.hoyerswerda.de/index.php?m=13&amp;amp;n=&amp;amp;o=&amp;amp;s=&amp;amp;d=26#460"&gt;ihrer Internetseite&lt;/a&gt;: „In dem Wettbewerbsbeitrag von Frau Martina Rohrmoser-Müller steht das Symbol ,Offene Tür, offenes Tor‘ für Gastfreundschaft, offenes Herz, Gäste seid willkommen. Mit dem Regenbogen werden Aussöhnung, Freundschaft und Frieden symbolisiert.“ Von einem kritischen Umgang mit nach wie vor bestehenden Problemen mit Neonazis und Rassismus in der Stadt und der Anerkennung der Ereignisse von 1991 als rassistisches Pogrom, ist nichts zu lesen. Schließlich stimmte auch der NPD-Stadtrat von Hoyerswerda für den Entwurf  „Offene(s) Tür (Tor)“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Hoyerswerda regt sich Widerspruch gegen die Entscheidung des Stadtrats, und die Art und Weise wie der Siegerentwurf gewählt wurde. Pfarrer Jörg Michel, Sprecher der &lt;a href="http://www.zivilcourage-hoy.de"&gt;Initiative Zivilcourage&lt;/a&gt;, forderte am 30. Januar auf Seite 1 des Wochenkuriers (Auflage 36.600), dass alle Denkmalsentwürfe veröffentlicht werden sollten. In dem Beitrag wurde darüber hinaus das Denkmal der Initiative „Pogrom 91“ vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href="http://25.media.tumblr.com/89ddbabe7ccb09c1bd0e8a0d192986ea/tumblr_mhygcix8xq1qmed2fo1_1280.jpg"&gt;&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/89ddbabe7ccb09c1bd0e8a0d192986ea/tumblr_mhygcix8xq1qmed2fo1_500.jpg" alt="Wochenkurier,30.01.,S.1"/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;br/&gt;
Für größere Ansicht bitte auf den Artikel klicken.&lt;/center&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/42664362680</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/42664362680</guid><pubDate>Sat, 09 Feb 2013 15:30:15 +0100</pubDate></item><item><title>Stimmen aus Hoyerswerda nach dem Ueberfall auf Ronny und Monique</title><description>&lt;p&gt;Einige Wochen nach dem Überfall auf Ronny und Monique, über den u.a. der &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/neonazi-ueberfall-in-hoyerswerda-a-868131.html"&gt;Spiegel&lt;/a&gt;, die &lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article111629598/Die-braune-Gewalt-kehrt-nach-Hoyerswerda-zurueck.html"&gt;Welt&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus-neonazis-in-hoyerswerda-bloss-keine-umstaende/7435758.html"&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; berichtete, war das RBB-Fernsehen nochmals in der Stadt. Für die deutsch-polnische Sendung &amp;#8220;Kowalski &amp;amp; Schmidt&amp;#8221; interviewte der Sender Kristin Hofmann, die Wahlkreismitarbeiterin für Hoyerswerda der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke), Marianne Thum von der Opferberatung RAA Sachsen und Jörg Michel, den Pfarrer der Martin Luther King Kirche in Hoyerswerda. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.rbb-online.de/kowalskitrifftschmidt/archiv/kowalski___schmidtvom/kampf_gegen_die_rechten.html"&gt;Hier &lt;/a&gt;geht&amp;#8217;s zum Beitrag.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/42269716736</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/42269716736</guid><pubDate>Mon, 04 Feb 2013 12:51:00 +0100</pubDate></item><item><title>Andreas, ein Betroffener von Hoyerswerda 1991, berichtet</title><description>&lt;p&gt;Waltraud Spill, Gründerin des Vereins &lt;a href="http://www.projektarbeit-mosambik.de"&gt;Projektarbeit Mosambik&lt;/a&gt; aus Hoyerswerda, übergab der Initiative „Pogrom 91“ drei  von ihr aufgezeichnete Berichte von Betroffenen des rassistischen Pogroms von 1991 in Hoyerswerda. In einem ersten hier veröffentlichten Text erzählt Andreas seine Geschichte. Er kam 1981 in die DDR und gehörte zu den VertragsarbeiterInnen aus Mosambik, die 1991 vom rassistischen Mob aus Hoyerswerda vertrieben wurden. &lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Gespraech vom 18.10.1991 mit Andreas, 32 Jahre, Eltern, sechs Geschwister. Abreise: 20.10.1991.&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;1980 hätte ich nach Kuba gehen können. Dorthin wollte ich nicht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann sagte die Regierung, du kannst in die DDR.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 22. September 1981 kam ich in Berlin an. Im Wohnheim am Tierpark lernte ich Deutsch, im Meliorationskombinat lernte ich Landmaschinenschlosser und Maschinist. Die Zeit in Berlin war sehr schön. Wir gingen in das Cafe Moskau, Cafe Nord, in die Disco nach Marzahn und in die Gaststätte am Tierpark tanzen. Es gab im Grunde keine Probleme mit den Deutschen. Auch bei der Arbeit nicht, wir waren dort vier Afrikaner. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Disco lernte ich eine junge Dame kennen. Wir waren eineinhalb Jahre befreundet, da bekamen wir ein Baby. Unsere Tochter wurde am 12. Dezember 1983 geboren. Ich wohnte mit beiden in einer Wohnung. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Vertrag lief nach vier Jahren aus, ich musste zurück nach Mosambik. Bald aber hatte ich wieder die Möglichkeit, in die DDR zu fahren. Ich war wieder in Berlin. Ich arbeitete im Flugzeugpropellerwerk. Ich habe wieder bei meiner Familie gewohnt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hörte, dass man im Bergbau durch Schichtarbeit mehr Geld verdienen kann. So meldete ich mich dafür in der Botschaft. Im Mai 1988 habe ich im BKW Welzow in der Entwässerung angefangen zu arbeiten. &amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/Bericht-von-Betroffenem-von-1991"&gt;Hier&lt;/a&gt; weiterlesen.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/40298247889</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/40298247889</guid><pubDate>Sat, 12 Jan 2013 02:42:00 +0100</pubDate><category>Hoyerswerda</category><category>1991</category><category>Zeitzeuge</category><category>Gewalt</category><category>Nazis</category></item><item><title>Mittwoch, 28.11., 13 Uhr: Polizei, Land und Zivilgesellschaft diskutieren ueber Neonazis in Hoyerswerda</title><description>&lt;p&gt;Nach dem &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/35804298969/nach-naziangriff-in-hoyerswerda-kein-polizeischutz-f-r-b"&gt;Übergriff&lt;/a&gt; auf eine Antifaschistin und einen Antifaschisten aus Hoyerswerda, bei welchem die Polizei untätig zusah, und nach welchem die Betroffenen die Stadt verlassen mussten, findet am heutigen Mittwoch eine Diskussionsveranstaltung zu Neonazis in Hoyerswerda statt. An der Diskussion nehmen der sächsische Landespolizeipräsident, der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, der Oberbürgermeister von Hoyerswerda sowie Vertreter der Zivilgesellschaft teil. Dazu wurde auf der offiziellen &lt;a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/178000"&gt;Internetseite des Landes Sachsen&lt;/a&gt; folgende Einladung veröffentlicht:

&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Lokales Aktionsforum in Hoyerswerda am 28. 11. 2012&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Mittwoch, den 28. November 2012 um 13.00 Uhr findet im Neuen Rathaus im Sitzungssaal des Stadtrates in Hoyerswerda das Lokale Aktionsforum Hoyerswerda statt, zu dem wir Sie herzlich einladen. Thema der Veranstaltung ist die Einschätzung und Bewertung der aktuellen Lage beim Thema Rechtsextremismus in Hoyerswerda. Im Podium werden hierzu der Landespolizeipräsident Rainer Kann, der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Gordian Meyer-Plath, der Oberbürgermeister von Hoyerswerda Herr Stefan Skora sowie Vertreter der lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen Rede und Antwort stehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss daran findet ein Pressegespräch statt, zu dem wir ebenfalls herzlich einladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Termin: Mittwoch, den 28.11.2012&lt;br/&gt;
Ort: Neues Rathaus, Hoyerswerda, Sitzungssaal&lt;br/&gt;
Salomon-Gottlob-Frentzel-Straße 1, 02977 Hoyerswerda&lt;br/&gt;
Beginn: 13.00 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/36695997756</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/36695997756</guid><pubDate>Wed, 28 Nov 2012 00:30:00 +0100</pubDate><category>Nazis</category><category>Übergriff</category><category>Hoyerswerda</category></item><item><title>Nach Naziangriff: Betroffene muessen die Stadt verlassen - Polizei will sie nicht schuetzen</title><description>&lt;p&gt;Vor einigen Wochen haben Neonazis ein junges Paar &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/34025298382/neonazis-greifen-paar-an"&gt;in ihrer Wohnung bedroht&lt;/a&gt;. Die Polizei war vor Ort, hat zugeschaut und nicht eingegriffen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie das MDR Magazin &lt;a href="http://www.mdr.de/exakt/verteilseite458.html"&gt;exakt&lt;/a&gt; berichtete, sind die beiden Betroffenen daraufhin aus Hoyerswerda geflüchtet. Die Polizei in Hoyerswerda ist nicht bereit, sie vor weiteren Naziangriffen zu schützen. Das Paar wird nach der Bedrohung vor der eigenen Wohnungstür nicht wieder in die Stadt zurückkehren und muss sich einen neuen Wohnort suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Die Polizei hat darauf gedrängt, dass wir weggebracht werden, &lt;i&gt;dass hier Ruhe reinkommt&lt;/i&gt;, so waren die Worte&amp;#8221;, berichtete einer der Betroffenen gegenüber dem MDR. &amp;#8220;Man fühlt sich wirklich wie zurückversetzt nach 1991, wo ich Kind war und es  nicht verstanden habe, warum die Täter nicht festgenommen und aus der Stadt gebracht wurden, sondern die Asylanten, die in der Situation die Hilfe brauchten. Und so ist es auch bei uns. Wir wurden einfach weggeschickt, das Problem einfach weggeschoben&amp;#8221;, sagte eine der Betroffenen.  &lt;/p&gt;
&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/WMXcae_EGJw" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;
&lt;p&gt;Über den Angriff, die Situation der beiden Betroffenen und die Toleranz der Polizei gegenüber Nazigewalt berichteten auch &lt;a href="http://www.addn.me/nazis/nazis-drohen-der-staat-schaut-zu/"&gt;Alternative Dresden News&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article111171918/Polizei-in-Hoyerswerda-raet-Nazi-Gegnern-zur-Flucht.html"&gt;Welt Online&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/804484.html"&gt;Neues Deutschland Online&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/35804298969</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/35804298969</guid><pubDate>Fri, 16 Nov 2012 00:54:14 +0100</pubDate><category>Nazis</category><category>Polizei</category><category>Gewalt</category><category>Nazigewalt</category><category>Hoyerswerda</category></item><item><title>Initiative Pogrom 91 reicht Denkmalsentwurf bei Stadt Hoyerswerda ein</title><description>&lt;center&gt;&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_mcq4q6oz3F1qmed2fo1_1280.jpg" alt="Foto"/&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Die Initiative &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; hat am heutigen 30. Oktober 2012 einen Denkmalsentwurf in Erinnerung an das rassistische Pogrom von 1991 an die Stadt Hoyerswerda verschickt. Damit beteiligt sich &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; an einem von der Stadt ausgeschriebenen künstlerischer Wettbewerb unter dem Motto: „Hoyerswerda vergisst nicht – wir erinnern“.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;Im Entwurf von &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; heißt es:&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Erinnerung an die Ereignisse vom September 1991 soll an den Orten sichtbar sein, an welchen sich die rassistischen Angriffe von 1991 ereignet haben. Es soll deshalb zwei Orte des Erinnerns geben: den Standort des ehemaligen Asylsuchendenheims in der Thomas-Müntzer-Straße und das ehemalige Wohnheim der Vertragsarbeiterinnen und 
Vertragsarbeiter in der Albert-Schweitzer-Straße. Der Gedenkort am ehemaligen VertragsarbeiterInnenheim soll jedoch nicht im Wohngebiet auf der Albert-Schweitzer-
Straße, sondern an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße errichtet werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inhaltlicher Kern an beiden Gedenkorten sind Stelen mit der Aufschrift: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;In Erinnerung an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda im September 1991.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;September 1991: Tagelang griffen Nazis und BürgerInnen Hoyerswerdas zwei Wohnheime von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden mit Steine, Flaschen und 
Molotowcocktails an – bis diese schließlich evakuiert werden mussten. Die BewohnerInnen der Heime mussten während der Angriffe um ihr Leben 
fürchten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Text soll auf transparente Flächen gedruckt werden. Die durchsichtige Gestaltung soll einen Blick auf die Orte des Geschehens ermöglichen, um gedanklich einen Bezug zum hier und jetzt zu unterstützen. „Würde ich einschreiten, wenn ich eine rassistische Gewalttat beobachte?“, „Wie reagiere ich heute, wenn ich rassistische Äußerungen vernehme?“ oder „Wie geht es den Betroffenen von 1991 eigentlich heute?“, soll sich der Betrachter oder die Betrachterin fragen. In das Denkmal sind ein Stein und die Scherbe einer Flasche mit eingearbeitet, sie stehen symbolisch für die Steine und Molotowcocktails, mit denen die Nichtdeutschen in ihren Häusern angegriffen wurden. Die Initiative „Pogrom 91“ hat bereits im Jahr 2011 eine solche Stehle entworfen, ein Foto finden Sie im Anhang der Bewerbung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den Stelen sollen die Gedenkorte um eine Dimension erweitert werden, welche sie zu „Stolpersteinen“ machen. Es sollen zwei Orte entstehen, an denen spürbar ist, dass sich Geschichte mit drastischen Folgen ereignet hat. Hierfür sollen die Straße und die Fußwege vor den Gedenkstehlen in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße und in der Thomas-Müntzer-Straße mit gefärbten Bremsschwellen ausgelegt werden. Damit soll der Verkehr vor den beiden Orten der Angriffe von 1991 gebremst werden. Auf beiden Straßen sollen sieben dieser Schwellen errichtet werden – eine für jeden Tag des rassistischen Pogroms, welches sich vom 17. September bis zum 23. September 1991 ereignete.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/34657052192</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/34657052192</guid><pubDate>Tue, 30 Oct 2012 22:32:00 +0100</pubDate><category>Denkmal</category><category>1991</category><category>Pogrom</category><category>Rassismus</category><category>rassistischer Angriff</category><category>rassistischer Überfall</category><category>Gedenken</category><category>Erinnern</category></item><item><title>Demo am Samstag in Leipzig: Never forget – Remembering means fighting</title><description>&lt;center&gt;&lt;div&gt;&lt;object width="600" height="100"&gt;&lt;param name="movie" value="//www.mixcloud.com/media/swf/player/mixcloudLoader.swf?feed=http%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Frassismus_toetet%2Frassismus-totet-demo-in-leipzig-27102012-mobi-jingle%2F&amp;amp;embed_uuid=b2f530d7-57be-4604-98c8-ab09fa37f3cc&amp;amp;stylecolor=&amp;amp;embed_type=widget_standard"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="wmode" value="opaque"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="//www.mixcloud.com/media/swf/player/mixcloudLoader.swf?feed=http%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Frassismus_toetet%2Frassismus-totet-demo-in-leipzig-27102012-mobi-jingle%2F&amp;amp;embed_uuid=b2f530d7-57be-4604-98c8-ab09fa37f3cc&amp;amp;stylecolor=&amp;amp;embed_type=widget_standard" type="application/x-shockwave-flash" wmode="opaque" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="100"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style="clear:both; height:3px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="display:block; font-size:12px; font-family:Helvetica, Arial, sans-serif; margin:0; padding: 3px 4px; color:#02a0c7;"&gt;&lt;a href="http://www.mixcloud.com/rassismus_toetet/rassismus-totet-demo-in-leipzig-27102012-mobi-jingle/?utm_source=widget&amp;amp;utm_medium=web&amp;amp;utm_campaign=base_links&amp;amp;utm_term=resource_link" target="_blank" style="color:#02a0c7; font-weight:bold;"&gt;&amp;#8220;Rassismus tötet!&amp;#8221;-Demo in Leipzig - 27.10.2012 - Mobi-Jingle&lt;/a&gt;&lt;span&gt; by &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.mixcloud.com/rassismus_toetet/?utm_source=widget&amp;amp;utm_medium=web&amp;amp;utm_campaign=base_links&amp;amp;utm_term=profile_link" target="_blank" style="color:#02a0c7; font-weight:bold;"&gt;Rassismus_Toetet&lt;/a&gt;&lt;span&gt; on &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.mixcloud.com/?utm_source=widget&amp;amp;utm_medium=web&amp;amp;utm_campaign=base_links&amp;amp;utm_term=homepage_link" target="_blank" style="color:#02a0c7; font-weight:bold;"&gt; Mixcloud&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both; height:3px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/center&gt; 
&lt;p&gt;Am kommenden Samstag ruft die Kampagne &amp;#8220;Rassismus tötet!&amp;#8221; zu einer Demonstration in Leipzig auf. Die Demo steht unter dem Motto &amp;#8220;Never forgive, Never forget – Remembering means fighting. Solidarität mit den Betroffenen des rechten und rassistischen Normalzustands&amp;#8221;. Den sehr lesenswerten Aufruf und Infos zur Demo gibt es auf &lt;a href="http://www.rassismus-toetet-leipzig.org/index.php/aufruf-2/"&gt;rassismus-toetet-leizig.org&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.rassismus-toetet-leipzig.org/wp-content/uploads/2012/09/plakat_leipzig1-212x300.jpg" alt="Leipzig"/&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/34092596261</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/34092596261</guid><pubDate>Mon, 22 Oct 2012 12:44:54 +0200</pubDate><category>Leipzig</category><category>Rassismus tötet</category><category>Rassismus</category><category>NSU</category><category>Asylsuchenden</category></item><item><title>Diskussion am Montag in Hoyerswerda: Richtig Gedenken - aber wie?</title><description>&lt;p&gt;Am 22. Oktober 2012 findet 18 Uhr eine Diskussionsrunde zu dem Thema &amp;#8220;Hoyerswerda - Richtig Gedenken - aber wie?&amp;#8221; im Büro der linken Bundestagsabgeordneten Caren Lay in Hoyerswerda (Dietrich-Bonhoeffer-Str.4) statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Initiative &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; organisierte bereits zwei antirassistischen Demonstrationen in Hoyerswerda um ihre Forderung nach einem Denkmal und die Entschädigung der Betroffenen zu unterstreichen. Sind diese  Forderungen berechtigt und ist dies der richtige Weg? Darüber diskutieren mit dem interessierten Publikum MdB Caren Lay (Fraktion DIE LINKE im Bundestag), MdL Heiderose Gläß (Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag), Ralf Haenel (Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Hoyerswerda), Jens Thöricht (Mitglied des Vorstandes der LINKEN. Sachsen) und ein Vertreter der Initiative &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinweis:&lt;br/&gt;
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/34025769071</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/34025769071</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:45:00 +0200</pubDate><category>Gedenken</category><category>Denkmal</category><category>1991</category><category>Rassismus</category><category>Die Linke</category><category>Caren Lay</category></item><item><title>Neonazis bedrohen Paar in Hoyerswerda in ihrer Wohnung - Polizei schaute zu</title><description>&lt;p&gt;Wie die &lt;a href="http://www.lr-online.de/regionen/hoyerswerda/Polizei-will-Lay-Buero-mehr-schuetzen;art1060,3989633"&gt;Lausitzer Rundschau berichtete&lt;/a&gt; versuchten in der vergangenen Woche Neonazis in Hoyerswerda in die Wohnung eines Paares einzubrechen, welches laut der Zeitung &amp;#8220;dem linken Spektrum angehört&amp;#8221;. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Initiative &amp;#8220;Pogrom 91&amp;#8221; wurde ein Augenzeugenbericht zugeschickt: &lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Am Abend des 17.10.2012 versuchten sich in Hoyerswerda ca. 15 einschlägig bekannte Neonazis, gewalttätig Zugang zu einem Haus zu verschaffen, um eine darin lebende Person anzugreifen. Dabei schallten die üblichen rechten Parolen durch die Straßen. Die daraufhin alarmierte Polizei traf mit 7 Beamten ein, die aber in das Geschehen aufgrund von Selbstgefährdung nicht eingriffen. Die Person wurde unter den Augen der Polizei, weiterhin bedroht und beleidigt.&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die rechte Gruppe hätte im Hausflur des Paares die Glühbirnen herausgedreht, um im Dunkeln angreifen zu können, berichtete Staatsanwalt Christopher Gerhardi der Lausitzer Rundschau. Die Polizei notierte sich nach dem Übergriff die Personalien von elf Neonazis aus der Region, meldete die &lt;a href="http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/paar-in-wohnung-bedroht--politischer-hintergrund-26772190.bild.html"&gt;Deutsche Presse-Agentur dpa&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/34025298382</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/34025298382</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:33:38 +0200</pubDate><category>Neonazis</category><category>Nazis</category><category>Angriff</category><category>Polizei</category></item><item><title>13. Oktober, Berlin: Refugee Protest March Demonstration</title><description>&lt;center&gt;&lt;p&gt;Abschiebestopp!&lt;br/&gt;
Abschaffung der Residenzpflicht!&lt;br/&gt;
Abschaffung der Flüchtlingslager!&lt;br/&gt;
Infos: &lt;a href="http://www.refugeetentaction.net/"&gt;refugeetentaction.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Orn3RqzkM_U" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/33250090610</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/33250090610</guid><pubDate>Tue, 09 Oct 2012 22:49:06 +0200</pubDate><category>refugeetentaction</category><category>Rassismus</category><category>Flüchtlingslager</category><category>Residenzpflicht</category><category>Abschiebung</category></item><item><title>Wolgast 2012 - Impressionen aus Deutschland 21 Jahre nach Hoyerswerda</title><description>&lt;p&gt;&lt;center&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/9gV3LK3PjA8" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/center&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/33249378460</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/33249378460</guid><pubDate>Tue, 09 Oct 2012 22:38:35 +0200</pubDate><category>Wolgast</category><category>Asylbewerberheim</category><category>Asylsuchenden</category><category>Rassismus</category><category>Neonazis</category></item><item><title>Presseschau - Die antirassistische Gedenkdemo in den Medien</title><description>&lt;p&gt;Am vergangenen Samstag fand die antirassistische Demonstration „Keine Ruhe für Hoyerswerda!“ der Kampagne „Rassismus tötet!“ und der Initiative „Pogrom 91“ in Hoyerswerda statt. An der &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/32065318381/500-bei-demo-in-hoyerswerda"&gt;Gedenkdemo&lt;/a&gt; nahmen 500 Menschen teil. Darüber hinaus berichteten alle wichtigen regionalen Medien über die Ereignisse, auch die bundeweiten Tageszeitungen taz und Die Welt veröffentlichten Beiträge auf ihren Internetseite.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die drei Nachrichtenagenturen dpa, dapd und epd berichteten zur Demonstration, die dpa-Meldung erschien auf den Internetseiten der &lt;a href="http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/elf-jahre-nach-rechtsextremer-gewalt-in-hoyerswerda-demo-erinnert-an-angriffe-auf-auslaender/r-mitteldeutschland-a-156073.html"&gt;Leipziger Volkszeitung&lt;/a&gt;, der &lt;a href="http://www.dnn-online.de/web/dnn/nachrichten/detail/-/specific/Elf-Jahre-nach-rechtsextremer-Gewalt-in-Hoyerswerda-Demo-erinnert-an-Angriffe-auf-Auslaender-2548090979"&gt;Dresdner Neuesten Nachrichten&lt;/a&gt;, der &lt;a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Sachsen/Demo_erinnert_an_Ausschreitungen_gegen_Auslaender_in_Hoyerswerda/articleid-3163464"&gt;Sächsischen Zeitung&lt;/a&gt; und auf &lt;a href="http://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-regional/demo-erinnert-an-ausschreitungen-gegen-auslaender-26342620.bild.html"&gt;Bild.de&lt;/a&gt;. Auf Bild.de ist allerdings fälschlicherweise von nur 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Demonstration zu lesen, alle anderen Medien berichteten von 440 bis 450. Die dapd Meldung erschien auf der Homepage der &lt;a href="http://www.welt.de/newsticker/news3/article109407228/Kundgebung-erinnert-an-rechte-Krawalle-in-Hoyerswerda.html"&gt;Welt&lt;/a&gt;. Die &lt;a href="http://www.taz.de/21-Jahre-Pogrom-in-Hoyerswerda/!102210/"&gt;taz&lt;/a&gt; veröffentlichte auf ihrer Internetseite eine Meldung der epd.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch der MDR war vor Ort: die Rundfunkanstalt der ARD berichtete zu Hoyerswerda im &lt;a href="http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video79422.html"&gt;MDR Sachsenspiegel&lt;/a&gt; des MDR Fernsehens. Ein Radiobeitrag zur Demo „Keine Ruhe für Hoyerswerda“ wurde auf &lt;a href="http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/audio355574.html"&gt;MDR 1 Radio Sachsen&lt;/a&gt; ausgestrahlt. Ein Bericht erschien darüber hinaus auf der Internetseite des &lt;a href="http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/hoywoy-gegen-rechts100.html"&gt;MDR&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein ausführlicher Bericht zur Demonstration mit einer Bilderstrecke ist auf der Internetseite der &lt;a href="http://www.lr-online.de/regionen/hoyerswerda/Nach-Demo-Rechtsextreme-belagern-Hoyerswerdaer-Kulturfabrik;art1060,3956498"&gt;Lausitzer Rundschau&lt;/a&gt; zu lesen, welche in einem weiteren &lt;a href="http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Hoyerswerda-ringt-mit-der-Vergangenheit;art1065,3955769"&gt;Beitrag&lt;/a&gt; die Auseinandersetzung um den Umgang mit dem rassistischen Pogrom in Hoyerswerda beschreibt. Auch die Sächsische Zeitung Hoyerswerda berichtete und veröffentlichte ihren Beitrag mit einer Bildstrecke auf ihrem Blog &lt;a href="http://www.hoyerswerdsche.de/index.php/nachrichten-lesen/items/450_Demonstranten_30_St%C3%B6rer_und_zwei_Festnahmen.html"&gt;die hoyerswerdsche&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Filmerinnen und Filmer von &lt;a href="http://www.leftvision.de/"&gt;Leftvision&lt;/a&gt; begleiteten die Demo und veröffentlichten ein Video zur Demonstration “Keine Ruhe für Hoyerswerda!” auf &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=bsAmb1SY2Ko&amp;amp;feature=youtu.be"&gt;Youtube&lt;/a&gt;. In dem Beitrag wird über Hintergründe der Ereignisse von 1991 und den Umgang der Stadt mit dem rassistischen Pogrom berichtet. Zahlreiche Fotos zur Demonstration und zu Impressionen aus Hoyerswerda stellten &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/8013163298/in/set-72157631598176055/"&gt;PM Cheung&lt;/a&gt; , &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/boeseraltermannberlin/8012809311/in/set-72157631597368361/"&gt;Christian Jäger&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.demotix.com/news/1468508/anti-racist-demonstration-against-racist-conditions-hoyerswerda#media-1469955"&gt;Theo Schneider&lt;/a&gt; ins Netz.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/32258917423</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/32258917423</guid><pubDate>Tue, 25 Sep 2012 14:05:00 +0200</pubDate><category>Medien</category><category>Leftvision</category><category>MRD</category><category>Sächsische Zeitung</category><category>Lausitzer Rundschau</category><category>Taz</category><category>Welt</category><category>Demo</category><category>Rassismus</category><category>Pogrom</category></item><item><title>Caren Lay, Mitglied des Bundestages (Die Linke): Buergerbuero in Hoyerswerda mit gesundheitsgefaehrdender Chemikalie angegriffen</title><description>&lt;p&gt;Nach der antirassistischen Demonstration &amp;#8220;Keine Ruhe für Hoyerswerda!&amp;#8221; wurde das Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) erneut Ziel von Neonazis. Am Abend des 22. September beschmierten sie den Briefkasten und die Fensterscheiben des Büros mit einer Flüssigkeit, die Glasscherben enthielt. &amp;#8220;Die Polizei geht davon aus, dass es sich um zerstoßene Neonröhren handelt, die gesundheitsgefährdend sind und damit der Tatbestand der versuchten Körperverletzung vorliegt&amp;#8221;, so Caren Lay in einer &lt;a href="http://www.caren-lay.de/article/610.buergerbuero-mit-gesundheitsgefaehrdender-chemikalie-angegriffen.html"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;. In der selben Nacht &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/32152924875/pm-naziangriff-kufa-nach-gedenkdemo-an-pogrom-1991"&gt;griffen Neonazis&lt;/a&gt; auch das soziokulturelle Zentrum &amp;#8220;Kulturfabrik&amp;#8221; an. Bereits vor der Demonstration war das Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) in Hoyerswerda mehrfach von Neonazis &lt;a href="http://pogrom91.tumblr.com/post/31941801669/nazis-beschmieren-linken-buero-hoyerswerda"&gt;beschmiert worden&lt;/a&gt;.

&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bürgerbüro mit gesundheitsgefährdender Chemikalie angegriffen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend des 22. Septembers wurde das Bürgerbüro der Abgeordneten und stellvertretenden Parteivorsitzenden Caren Lay erneut von Unbekannten beschädigt. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Caren Lay (DIE LINKE):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mit den vielzähligen Vorfällen den letzten Wochen, welche von Aufklebern über Schmierereien bis hin zu Hakenkreuz-Bemalungen reichten, erreichten die Übergriffe auf mein Büro eine neue Quantität.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine neue Qualität ist es aber, eine Flüssigkeit auf die Fensterscheiben und den Briefkasten aufzubringen, die Glasscherben enthält. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um zerstoßene Neonröhren handelt, die gesundheitsgefährdend sind und damit der Tatbestand der versuchten Körperverletzung vorliegt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin erschüttert darüber, dass die Täter vor versuchter Körperverletzung nicht halt machen und sorge mich um meine Mitarbeiterin und die Genossen vor Ort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich gehe klar davon aus, dass dieser Zwischenfall rechtsmotiviert ist und im Zusammenhang mit der antifaschistischen Demonstration steht, die am Sonnabend in Hoyerswerda stattgefunden hat. Auch die Zwischenfälle an der Kulturfabrik (KuFa) sprechen eine klare Sprache.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://www.lr-online.de/regionen/hoyerswerda/Linken-Buero-mit-Leuchtstoffroehren-angegriffen;art1060,3958199"&gt;Lausitzer Rundschau&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3164929"&gt;Sächsische Zeitung&lt;/a&gt; berichteten über den Vorfall.&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/32256887011</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/32256887011</guid><pubDate>Tue, 25 Sep 2012 12:35:00 +0200</pubDate></item><item><title>Videobeitrag zum 21. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda</title><description>&lt;center&gt;&lt;p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/bsAmb1SY2Ko" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;center&gt;&lt;p&gt;Filmerinnen und Filmer von &lt;a href="http://www.leftvision.de/"&gt;Leftvision&lt;/a&gt; haben eine Video zur Demonstration &amp;#8220;Keine Ruhe für Hoyerswerda!&amp;#8221; veröffentlicht. In dem Beitrag wird über Hintergründe der Ereignisse von 1991 und den Umgang der Stadt mit dem rassistischen Pogrom berichtet.&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/32256288698</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/32256288698</guid><pubDate>Tue, 25 Sep 2012 12:05:00 +0200</pubDate><category>Hoyerswerda</category><category>Pogrom</category><category>Nazis</category><category>Video</category><category>Bürger</category><category>Bürgerinnen</category><category>rassismus</category><category>rassistischer Angriff</category><category>rassistischer Überfall</category></item><item><title>Pressemitteilung: Naziangriff auf soziokulturelles Zentrum in Hoyerswerda nach antirassistischer Demonstration - Konzert unter Polizeischutz</title><description>&lt;p&gt;20 bis 25 Neonazis haben in der Nacht von Samstag zu Sonntag das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik in Hoyerswerda angegriffen, in dem ein Konzert stattfand. Wenige Stunden zuvor waren 500 Menschen zu einer antirassistischen Demonstration unter dem Motto „Keine Ruhe für
Hoyerswerda!“ in der Stadt.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;Ein Augenzeuge, der zu seinem Schutz nicht namentlich genannt werden möchte, berichtete gegenüber der Initiative „Pogrom 91“ und der Kampagne „Rassismus tötet!“ zu dem Überfall:  „Gegen 22:45 Uhr erschien plötzlich eine Gruppe von ca. 20-25 Personen des rechtsextremen Spektrums - einige unter ihnen vermummt - die in einem Block auf den Haupteingang der Kulturfabrik zukamen. Die Stimmung war sehr aggressiv und der Eindruck war, dass eine Stürmung der Veranstaltung unmittelbar bevor stand. Da die Neonazis von einer Stürmung der Veranstaltung absahen, entstand der Eindruck, dass Sie es auf einschüchternde Präsenz sowie gezielt auf Personen abgesehen hatten, die ihnen vorher im Zusammenhang mit der Demonstration in Hoyerswerda aufgefallen waren. Ein Mitarbeiter der Kulturfabrik berichtete später, dass er über die Aggressivität der Gruppe schockiert war, die noch über die Reihe von Polizisten/innen hinweg versucht hatten, einzelne Personen zu schlagen und zu bedrohen. Ein Teil der Gruppe soll wohl noch bis ca. 2 Uhr nachts grölend und unter polizeilicher Beobachtung durch die Neustadt von Hoyerswerda gezogen sein.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Demonstration „Keine Ruhe für Hoyerswerda!“ in Erinnerung an das rassistische Pogrom von 1991 wurde ebenfalls von Neonazis gestört. An einem der Wohnblöcke, an dem 1991 der rassistische Mob tobte, sang eine Gruppe von etwa 25 Neonazis lautstark das volksverhetzende sogenannte U-Bahn-Lied: „Eine U-Bahn von Hoyerswerda bis nach Auschwitz bauen wir“. Zwei Personen zeigten vom Balkon einer Wohnung den Hitlergruß.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu Martin Peters, Pressesprecher der Kampagne „Rassismus tötet!“: „Es ist bezeichnend, dass auch 21 Jahre nach dem rassistischen Pogrom, Neonazi-Gewalt und –Lifestyle in Hoyerswerda zur Stadt dazugehören. Die Neonazis, welche die Kulturfabrik angegriffen haben, sind die Erben des Pogroms von 1991. Daher werden wir auch weiterhin kontinuierlich Rassismus und rechten Einstellungen offensiv entgegentreten  – dazu gehört auch die Erinnerung an das rassistische Pogrom von 1991. Wir fordern, dass sich auch Stadt und Zivilgesellschaft eingestehen, dass es in Hoyerswerda immer noch Rassismus und Neonazis gibt. Weil Stadt und Zivilgesellschaft rechte Aktionen immer wieder relativieren und verharmlosen, sind sie mit dafür verantwortlich. Wir fordern von ihnen deshalb, sich klar gegen den Rassismus und die Neonazis in ihrer Stadt zu positionieren – damit diese Aufgabe nicht wieder 500 angereiste Demonstrierende für sie übernehmen müssen.“&lt;/p&gt;</description><link>http://pogrom91.tumblr.com/post/32152924875</link><guid>http://pogrom91.tumblr.com/post/32152924875</guid><pubDate>Sun, 23 Sep 2012 23:40:41 +0200</pubDate><category>Naziangriff</category><category>Nazis</category><category>hoyerswerda</category><category>rassismus</category><category>Kulturfabrik</category><category>Kufa</category></item></channel></rss>
