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Caren Lay, Mitglied des Bundestages (Die Linke): Buergerbuero in Hoyerswerda mit gesundheitsgefaehrdender Chemikalie angegriffen

Nach der antirassistischen Demonstration “Keine Ruhe für Hoyerswerda!” wurde das Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) erneut Ziel von Neonazis. Am Abend des 22. September beschmierten sie den Briefkasten und die Fensterscheiben des Büros mit einer Flüssigkeit, die Glasscherben enthielt. “Die Polizei geht davon aus, dass es sich um zerstoßene Neonröhren handelt, die gesundheitsgefährdend sind und damit der Tatbestand der versuchten Körperverletzung vorliegt”, so Caren Lay in einer Pressemitteilung. In der selben Nacht griffen Neonazis auch das soziokulturelle Zentrum “Kulturfabrik” an. Bereits vor der Demonstration war das Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) in Hoyerswerda mehrfach von Neonazis beschmiert worden.

Bürgerbüro mit gesundheitsgefährdender Chemikalie angegriffen

Am Abend des 22. Septembers wurde das Bürgerbüro der Abgeordneten und stellvertretenden Parteivorsitzenden Caren Lay erneut von Unbekannten beschädigt. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Caren Lay (DIE LINKE):

„Mit den vielzähligen Vorfällen den letzten Wochen, welche von Aufklebern über Schmierereien bis hin zu Hakenkreuz-Bemalungen reichten, erreichten die Übergriffe auf mein Büro eine neue Quantität.

Eine neue Qualität ist es aber, eine Flüssigkeit auf die Fensterscheiben und den Briefkasten aufzubringen, die Glasscherben enthält. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um zerstoßene Neonröhren handelt, die gesundheitsgefährdend sind und damit der Tatbestand der versuchten Körperverletzung vorliegt.

Ich bin erschüttert darüber, dass die Täter vor versuchter Körperverletzung nicht halt machen und sorge mich um meine Mitarbeiterin und die Genossen vor Ort.

Ich gehe klar davon aus, dass dieser Zwischenfall rechtsmotiviert ist und im Zusammenhang mit der antifaschistischen Demonstration steht, die am Sonnabend in Hoyerswerda stattgefunden hat. Auch die Zwischenfälle an der Kulturfabrik (KuFa) sprechen eine klare Sprache.“

Die Lausitzer Rundschau und die Sächsische Zeitung berichteten über den Vorfall.