Initiative "Pogrom 91"

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18 Quadratmeter im Kerzenschein, Integration auf Saechsisch am Beispiel Kamenz

Im ostsächsischen Kamenz eröffnete vor einigen Wochen eine neue Unterkunft für Asylsuchende im Landkreis Bautzen. 340 Flüchtlinge leben nun in einem sanierten ehemaligen Polizeigebäude. In der Massenunterkunft müssen sich drei BewohnerInnen Zimmer von nur 18 Quadratmetern teilen, mit Ausnahme der Familienwohnräume gibt es für jede Etage nur einen zentralen Sanitärbereich mit je einer Toilette. Allerdings erscheint sogar das Leben unter diesen Bedingungen ein besseres, als das in dem alten Kamenzer Asylsuchendenheim und einer Unterkunft in Seeligstadt, welche für das neue Heim geschlossen wurden. Selbst Martin Gillo, der sächsische Ausländerbeauftragte und Angehörige der rechtskonservativ geprägten sächsischen CDU, bewertete die Lebensbedingungen in den beiden nun geschlossenen Unterkünften als „unangemessen“.

Ein Beitrag für das Terminal Dresden.

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Spendenaufruf des RAA Sachsen e.V.: Brandstiftung in Bekleidungsladen in Zwickau, Vietnamesische Familie braucht Eure Unterstuetzung

In der Nacht vom 4. auf den 5. März 2011 wurde in dem Bekleidungsgeschäft der Familie Hong eine Brandstiftung verübt. Der Laden im Norden Zwickaus brannte völlig aus. Die fünfköpfige Familie, die vor ca. 20 Jahren aus Vietnam nach Deutschland kam, ist damit ihrer finanziellen Existenz komplett beraubt. Nicht nur die Ware und Einrichtung ist bei dem Anschlag vollständig verbrannt, auch hat die Familie gravierende Verdienstausfälle, bis der Laden saniert und wieder in Betrieb genommen werden kann.

„Eine andere Perspektive, als den zurück gebliebenen Schutt zu beseitigen und den Ladenbetrieb irgendwann wieder aufzunehmen haben wir nicht“, so Herr Hong. Seit der Brandstiftung arbeitet die Familie von früh bis spät in den verkohlten Resten, die einmal ihren Warenbestand ausgemacht haben.

Die fünfköpfige Familie muss nun die Kosten für den Lebensunterhalt ohne die Einnahmen aus dem Laden bewältigen. Zudem braucht die Familie Geld, um Inventar und neue Ware für den Laden besorgen zu können. Den Schaden im Laden schätzt die Familie derzeit auf knapp 15.000,00 Euro.

Die Opferberatung des RAA Sachsen e.V. bittet dich - im Namen der Familie Hong - um finanzielle Unterstützung. Wir sind dankbar für jede Spende.

Auch Sachspenden für die Einrichtung des Geschäfts würden der Familie sehr helfen. Benötigt werden Regale, Tische sowie Kleiderständer und Kleiderbügel.

Wir danken dir für deine Unterstützung.

Spendenkonto:

RAA Sachsen e.V.
Konto: 0643998600
BLZ: 850 802 00 (Commerzbank AG, Filiale Hoyerswerda)
Verwendungszweck: Spende Familie Hong

Gern kann auch eine Spendenquittung ausgestellt werden, teile dem RAA Sachsen e.V. dafür bitte deine Adresse mit.

Mehr Infos: www.raa-sachsen.de.

Juristischer Erfolg fuer die Initiative Pogrom 91

Mit einer Demonstration erinnerten am 17. September 2011 etwa 300 Menschen an den Beginn der rassistischen Pogrome im September 1991 in Hoyerswerda. Während der rassistischen Krawalle vor genau 20 Jahren waren in der nordostsächsischen Stadt insgesamt 32 Menschen verletzt worden. Die die Initiative “Pogrom 91″ stellt eine klare Forderung, mit welcher dem bisherigen Verdrängen und Vergessen der Ereignisse vom September 1991 nachhaltig entgegengewirkt werden soll: ein Denkmal zur Erinnerung an das rassistische Pogrom…

Weiterlesen auf der Homepage von Jens Thöricht, der den Artikel geschrieben hat. Jens Thöricht ist Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN in Sachsen.

Initiative Pogrom 91 unterstuetz den Aufruf zur Demo: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Die Initiative “Pogrom 91” unterstützt den Aufruf zur Demo “Der Tod ist ein Meister aus Deutschland”, die am 28. Januar in Hamburg stattfindet - eine Reaktion auf die Mordserie der NSU und auf die untragbaren Umstände, welche die Morde begleiteten und noch immer begleiten. Aus dem Aufruf:

Wir fordern:

Ein würdiges Gedenken an die Opfer des Naziterrors und Entschädigungen für ihre Freund_innen und Familien
Solidarität mit allen Opfern rassistischer, antisemitischer und antiziganistischer Gewalt
Die unabhängige Aufklärung aller Taten der NSU sowie die Offenlegung der Verstrickung des Verfassungsschutzes und anderen Geheimdiensten unter internationaler Beteiligung
Einbeziehung der Angehörigen in die Aufklärungsarbeit
Ersatzlose Schließung aller Einrichtungen des Verfassungsschutzes
Die endgültige Abschaffung Deutschlands

Kein Fußbreit den Nazis! Nie wieder Deutschland!

Fanpost aus der Redaktion / Das grosse Kopfschuetteln reloaded

Eine Zusammenfassung der Ereignisse rund um den 20ten Jahrestag des Pogroms von Hoyerswerda

Pöbelnde Neonazis am Rande einer antirassistischen Gedenkdemonstration in Hoyerswerda am 17. September 2011.

Zugegeben, es fiel uns im Zuge der Vorbereitungen für die Begleitung des städtischen „Erinnerns“ an den 20ten Jahrestages des Pogroms von Hoyerswerda nicht immer leicht, einen differenzierten und damit (zumindest was die Beschreibung der Vorgänge anbelangt) halbwegs objektiven Blickwinkel zu bewahren. Zu Recht haben andere Akteure, wie etwa die Gruppe Café Morgenland, kritisiert, wir würden uns mit diesem Ansinnen gegen unseren eigenen Standpunkt stellen, …

Hier geht’s zum Text.

Betroffen von Repression? Vorladung oder Strafbefehl? Wendet euch an die Rote Hilfe Dresden!

Vor, während und nach der Demonstration unter dem Motto „Hoyerswerda 1991 – Ereignisse beim Namen nennen“, die von der Initiative „Pogrom 91“ am 17. September 2011 in Hoyerswerda organisiert wurde, behelligte die Polizei einige DemonstrationsteilnehmerInnen unter anderem wegen vermeintlicher Vermummung. Wenn du oder FreundInnen und Bekannte davon betroffen waren und ihr einen Strafbefehl oder eine Vorladung geschickt bekommen habt, dann wendet euch dringend an die Rote Hilfe Dresden und lasst euch über das weitere Vorgehen beraten. Die Rote Hilfe kann euch auch mit Kontakten zu Anwälten helfen.

Rote Hilfe e.V.
Ortsgruppe Dresden
Rudolf-Leonhard-Str. 39
01097 Dresden

dresden@rote-hilfe.de
rote-hilfe.de

Jeden Dienstagabend Sprechstunde der Roten Hilfe Dresden im Barraum des AZ Conni.

Gastbeitrag der Opferberatung Dresden in der aktuellen Attenzione

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“Hoyerswerda - heute wie damals?” lautet der Titel eines Gastbeitrages der Opferberatung Dresden in der aktuellen Ausgabe der Attenzione.

Die “Linke Infobroschüre für Pirna und Umgebung” wird regelmäßig vom Alternativen Kultur- und Bildungszentrum Sächsische Schweiz AKuBiZ e.V. aus Pirna herausgegeben.

Hier gibt es den Text zum Lesen.